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    SMART

    Smart (Eigenschreibweise: smart) ist eine Automobilmarke der Daimler AG. 2012 konnten 103.738 Einheiten abgesetzt werden, nachdem 2011 weltweit 101.996 Autos der Marke verkauft worden waren.

    Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Idee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Idee eines Fahrzeugs unterhalb der VW-Polo-Klasse hat die Automobilindustrie der 1980er-Jahre permanent beschäftigt. Zum Jubiläum „100 Jahre Automobil“ gab es ein Sonderheft der „auto motor und sport“ (Heft 2/1986), auf dessen Titelseite ein Plexiglasauto abgebildet war. 1986 stellte Daimler-Benz die Projektion eines Mercedes-Stadtwagens vor (NAFA, Auto Bild Heft 33/1986 und ams Heft 7/1986), mit Vorderradantrieb und Quermotor (von Daihatsu); diesen Entwurf kann man als Vorboten des Smart bezeichnen. Nicht die Industrie allein, auch zahlreiche deutsche Hochschulen und Universitäten haben sich mit der Idee eines Kleinstwagens beschäftigt. Dafür drei Beispiele:

    • Das Projekt BCC (1984–1989) an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim; einige Studenten unter der Leitung von Johann Tomforde (dem späteren Smart-Projektleiter) haben die wichtigsten konzeptionellen Eigenschaften in das Projekt eingearbeitet.
    • Das Projekt Mocar (1986–1988) an der Hochschule der Bildenden Künste Kassel (Universität Kassel), wo der Automobildesigner Mouftoglou Dimitris (vormals Student in Pforzheim) unter der Leitung von Horst Sommerlatte (Recaro, Airbus) eine Konzeption vorgelegt hat, die mit dem späteren Smart zahlreiche Gemeinsamkeiten aufweist (u. a. in Form, Format, Fahrzeugphilosophie). Die Arbeitsergebnisse wurden der Industrie vorgelegt (6/1989: 9 Jahre vor der Smart-Einführung) und mit großem Interesse aufgenommen.
    • Das Projekt „Leo“ des Münchner Ingenieurbüros von Waldenbuch; ein handgefertigter Prototyp war im Genfer Automobilsalon ausgestellt.
  • Micro Compact Car (Studie links: Eco Sprinter, rechts: Eco Speedster)

     

    Eco Speedster (1994) mit Brabus Smart electric drive (2009)

    Gründung des Unternehmens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die konsequente Vermarktung der Idee stammt von Nicolas G. Hayek, dem Gründer der Swatch-Gruppe. Seine Vision von einem Swatch-Auto, das klein und vor allem günstig sein sollte, führte ihn zum VW-Konzern. Unter anderem sah das Konzept eine (ähnlich den Swatch-Uhren) auswechselbare Karosserie sowie eine Zusammenarbeit mit der Bahn vor, in Form einer Mitführbarkeit des Wagens für weite Reisen. Als VW aus dem Projekt ausstieg, sprang Mercedes-Benz ein. Bis Anfang 1994 existierten lediglich zwei Designstudien.[1] Das Unternehmen Smart wurde 1994 von Hayek in Biel als gemeinsame Tochtergesellschaft von Daimler-Benz und der SMH SA (Sociéte Suisse de Microélectronique et d’Horlogerie) als Micro Compact Car AG gegründet. Im Zuge der Entwicklung des Fortwo (damals noch „City Coupé“ genannt) stieg Hayek aus dem Projekt aus, weil er sich an den steigenden Entwicklungskosten nicht mehr beteiligen wollte und weil sich Daimler-Benz weigerte, Techniken (etwa Elektromotoren direkt an den Rädern) für ein spritsparendes Auto einzubauen, die ja eigentlich den Sinn dieses Autos ausmachen sollten. „Der heutige benzinbetriebene Smart ist ein Produkt aus dem Hause Daimler-Benz und hat nichts mit den Plänen des einstigen Swatch-Teams gemein.“[2] Daraufhin verkaufte Hayek seine Anteile am 1. November 1998 an Daimler-Benz. Im September 2002 firmierte sich die Micro Compact Car Smart GmbH in Smart GmbH um. 2003 verkaufte die Marke Smart 124.700 Fahrzeuge.

    Die Verwaltungszentrale von Smart liegt in öBblingen. Produziert wird im französischen Hambach, nahe der äsaarlndischen Grenze, und zeitweise in Born in den Niederlanden. Die Produktionsstätte in Hambach wird auch Smartville genannt. Dort werden der Fortwo und dessen Cabrio-Variante produziert, auch der Roadster wurde hier hergestellt, in Born wurde der Forfour produziert. Im Laufe des Jahres 2006 wurde die Produktion auf das neue Modell umgestellt. Die Mitarbeiter wurden zum 1. Oktober 2006 in die DaimlerChrysler-Organisation integriert. Die Smart GmbH wurde zum 31. Dezember 2006 aufgelöst.

     

    Smart-Center Darmstadt (2012 abgerissen)

     

    Smart-Center öKln-Marsdorf

    Umstrukturierung ab 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Vor der Umstellung der Vertriebsstruktur gab es im März 2005 in Deutschland noch 106 eigenständige und gut am typischen gläsernen Smart-Turm zu erkennende so genannte „Smart Center“. Der Erlanger Architekt Ralph Küster konzipierte und gestaltete den in verschiedenen Modulgrößen variablen Systembaukörper bereits 1998. Mit dem Jahreswechsel 2005/2006 wurden die meisten Center geschlossen. Verkauf und Service werden nun vor allem von bestehenden Daimler-Niederlassungen in einem Shop-In-Shop-Konzept umgesetzt. Daneben gibt es zahlreiche autorisierte Autohäuser, die nun den Smart verkaufen und pflegen. Bis heute ist die wirtschaftliche Lage angespannt. Aus diesem Grund wurde das Vertriebskonzept umgestellt, die Produktpalette reduziert und Neuentwicklungen gestoppt. Roadster und Forfour wurden nicht mehr produziert.

    Das Unternehmen hat sich auf den Fortwo konzentriert. Das aktuelle Modell wird als Coupé und Cabrio seit dem Frühjahr 2007 produziert und zum Verkauf angeboten, seine Entwicklung ist 2006 abgeschlossen worden. Die Brabus-Variante ist seit Herbst des Jahres 2007 erhältlich. Der neue Smart wurde im Hinblick auf seine geplante Markteinführung in Nordamerika insgesamt um knapp 20 Zentimeter verlängert, um den dortigen Crash-Normen zu entsprechen (größere „Crashboxen“ vorne und hinten). Nach einer erfolgreichen Marketingkampagne und Registrierungsphase für Kaufinteressenten im Jahre 2007 wird der Smart ForTwo nun seit Februar 2008 an Kunden in den USA ausgeliefert. Die Markteinführung wurde durch besonders hohe Benzinpreise im Jahre 2008 begünstigt.

    In London werden in einem Großversuch 100 Smart Fortwo mit Elektroantrieb getestet, diese basieren allerdings noch auf dem vorherigen Modell. Mercedes-Umweltchef Herbert Kohler kündigte am 11. Juni 2008 an, dass es noch in der jetzigen Modellgeneration einen „E-Smart“ mit Lithium-Ionen-Akkus geben soll.[3]

     

    Smart fortwo micro hybrid drive

     

    Ein Smart Roadster fährt den Stuttgarter Fernsehturm hinauf

    Seit Oktober 2007 wird der Smart fortwo micro hybrid drive produziert, in dem ein riemengetriebener Starter-Generator (rSG) als Start-Stopp-System fungiert. Der Normverbrauch verringert sich dabei um ca. 0,4 Liter pro 100 Kilometer.[4] Die Namensgebung stieß auf Kritik, weil der Begriff einen Hybrid-Antrieb suggeriere. Von mehreren Herstellern wird allerdings aus Imagegründen versucht, den Begriff „micro hybrid“ als Bezeichnung für eine Start-Stopp-Automatik zu etablieren.[5]

    2009 sanken die Smart-Verkäufe weltweit um 18,1 Prozent auf 113.900 Einheiten – trotz äUmweltprmie. 2010 rückte anlässlich der Überkreuz-Beteiligung von Renault und Mercedes das Kleinwagensegment verstärkt in den Fokus – und damit der Smart. Außerdem rückte wegen der CO2-Politik der EU (äüEuropisches Programm fr den Klimaschutz) die Senkung des Flottenausstoßes an CO2 in den Vordergrund.

    Der Smart ist „eigentlich das perfekte Modell für ein E-Auto, nur sind die Kosten viel zu hoch.“[6] Der neue Smart-Zweisitzer und Smart-Viersitzer – ab 2014 in Slowenien gebaut – wurde gemeinsam mit dem Renault Twingo III entwickelt.[7]

    Der Vertriebspartner der Daimler AG in Amerika, Smart USA, ein Unternehmen der Penske Automotive Group, kündigte für Anfang 2012 einen Fünftürer auf Basis einer Nissan-Fahrzeugarchitektur an.[8]

    Am 16. Februar 2011 gab Daimler bekannt, ab Sommer 2011 aufgrund des stark rückläufigen Interesses an Smart-Fahrzeugen in den USA den Vertrieb sowie die Management- und Marketingaktivitäten von der Penske Automotive Group auf die Mercedes-Benz USA zu übertragen.[9]

    Technische Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Gangschaltung der Modelle fortwo und roadster ist bei den Pure- und Pulse-Reihen eine sechsstufige Halbautomatik (technisch: ein automatisiert bedientes Schaltgetriebe, einschließlich der Bedienung von Kupplung und Gas). Diese Lösung folgte zwei Überlegungen: Zum einen sollte der Smart (Fortwo) als moderner Kleinwagen unkompliziert gefahren werden können, zum anderen waren die beengten Platzverhältnisse (Fußraum, Mittelkonsole) ausschlaggebend. So werden Fortwo und Roadster (Forfour gegen Aufpreis) ohne Kupplungspedal sequenziell mit einem Joystick geschaltet. Bei Bedienung des Joysticks (+/−-) werden lediglich Schaltimpulse ausgelöst, die mechanisch ein Aktuator im Getriebe ausführt. Herunterschalten bei hohen Drehzahlen wird mit automatischem Zwischengas unterstützt. Zugleich werden von der Steuerung automatisch, und der Fahrweise angepasst, Gas und Kupplung bedient. Abwürgen, Fehlschaltungen und Überdrehen des Motors sind nahezu unmöglich. Beim Heranrollen an eine Ampel „zieht“ der Smart die Gänge nach, das heißt, er schaltet herunter und unterstützt beim Ausrollen mit dem Bremsmoment des Motors. Im Stillstand legt die Getriebesteuerung automatisch den ersten Gang ein. Die Passion- und Brabus-Reihen verfügen über eine Vollautomatik.

    Die Bedienung der Kraftübertragung erfolgt durch manuelle Betätigung des Joystick (Softtip) oder je nach Ausstattungsumfang vollautomatisch (softtouch) adaptiv und wird der Fahrweise des Fahrers angepasst. Dabei werden die Parameter Geschwindigkeit, Drehzahl und eingelegter Gang ebenso gemessen wie Gaspedalstellung und Winkelgeschwindigkeit am Gaspedal (aber: keine Berg-Erkennung). Auch im manuellen Modus wird dann in bestimmten Fahrzuständen (zum Beispiel bei Vollgas im hohen Gang und kleiner Drehzahl) die Kupplung zum Schleifen gebracht, um Drehmoment aufzubauen. Hierdurch konnten sogenannte Pendelschaltungen (kurzes Herunterschalten zum Beschleunigen mit folgender Hochschaltung) vermieden werden, sodass der Fahreindruck insgesamt als harmonischer wahrgenommen wird. Ferner wurden ab 2003 gegen Aufpreis Schaltpaddel am Lenkrad angeboten.

    Im Gegensatz zu einem klassischen (Wandler-)Automatikgetriebe fährt der Smart erst an, wenn Gas gegeben wird und nicht bereits beim Lösen der Fußbremse. Mit der Modellpflege (ESP statt Trust) verfügt der Smart Fortwo auch über eine Anfahrhilfe, diese verhindert erfolgreich das Zurückrollen des Wagens. Auch existiert kein Parkmodus, sodass bei vorhandener Steigung oder Gefälle keine Parksperre greift. Laut Werksangaben kann das Fahrzeug aber im Rückwärtsgang mit gezogener Handbremse sicher geparkt werden.

    Das Modell Forfour besitzt serienmäßig ein normales Schaltgetriebe. Die Halbautomatik ist auf Wunsch lieferbar und besitzt eine aus (Drehmomentwandler-)Automatik-Wagen bekannte Kriechfunktion, die über eine schleifende Kupplung simuliert wird.

    Die Smart-Motoren M 160 (Benzin) und OM 660 (Diesel) werden vom Ausrüster Ecofly als Flugzeugmotoren für Ultraleicht- und Leichtflugzeuge sowie für Motorsegler angeboten, u. A. für die B&F FK 9. Dafür wurde von Ecofly mit Unterstützung durch Mercedes-Benz ein kompletter Elektronik-Umrüstsatz entwickelt. Mit der Modellvariante FK9 smart der B&F FK 9 wurde bei der Firma B&F Technik Vertriebs GmbH auch erstmals ein Ultraleichtflugzeug serienmäßig mit Smart-Motoren ausgestattet.[22]

    Irreführende Werbung und Abmahnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nach einer Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe, die durch das Berliner Umweltbundesamt bestätigt wird, wirbt der Automobilhersteller für sein Fahrzeug Smart Fortwo CDI Turbodiesel mit dem Verkaufsargument, dass der Motor „einen speziell für dieses Auto entwickelten PM-Filter“ (Katalysator) besäße, wodurch unter anderem steuerliche Vorteile bei der Besteuerung und beim Wiederverkauf bestünden. Technische Untersuchungen zeigten, dass diese Filtertechnik einem modernen Rußpartikelfilter weit unterlegen ist. Der Filter ermöglicht das Einhalten der europaweit verbindlichen Euro-4-Norm, verfehlt das Einhalten der Euro-5-Norm jedoch um mehr als das fünffache. Die eingesetzte Technik erreiche gerade einmal 30 bis 40 Prozent der Schadstofffilterung eines herkömmlichen Partikelfilters.

    Nach Überzeugung der DUH führt DaimlerChrysler mit der fälschlichen Kennzeichnung des PM-Katalysators als Dieselpartikelfilter nicht nur seine Kunden in die Irre, sondern verschafft sich auch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten, die tatsächlich hochwirksame und erheblich teurere Filter serienmäßig einbauen. DaimlerChrysler wurde für die irreführende Werbung abgemahnt.[23]

    Plagiate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Oktober 2006 wurde bekannt, dass das chinesische Unternehmen CMEC ein Modell namens Electric City Smart baut, das explizit für den Export nach Europa gedacht ist und – äußerlich – eine fast gleich aussehende Kopie des Smart City-Coupé Bj. 1998–2000 darstellt. DaimlerChrysler kündigte rechtliche Schritte gegen die Kopie an.

    Einen weiteren Nachbau hat die chinesische Firma Shuanghuan unter dem Namen Shuanghuan Noble und Bubble genannt, im Programm. Beide Modelle werden in Europa von der italienischen Martin Motors unter eigenem Markennamen produziert und angeboten.[24]

     

     

                                          Quelle: Wikipedia

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